Übersetzen

Posts mit dem Label Liebesroman werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Liebesroman werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 6. März 2020

Sieben Nächte im Paradies

Sommer, Sonne, Griechenland ... 

 

"... Die Frau drehte sich um und ging los, um am Strand nach anderen Menschen zu suchen, die ja sicher auch auf dieser Insel lebten. Vielleicht gab es auch eine Taverne hier. Das Geld und den Ausweis hatte sie vorsorglich im Brustbeutel um den Hals gehabt. Alles andere trieb jetzt irgend-wo im Meer. Jasmin setzte ihre nackten Füße in den weichen und warmen Sand. Es lief sich gut hier. Immer wieder rief sie, aber es schien ihr niemand zu antworten. Vielleicht hatte der Sturm die Menschen in ihre Hütten getrieben. Schritt für Schritt lief sie immer weiter. Da musste doch jemand sein!

Etwa eine halbe Stunde später stand sie an den Klippen mit den Trümmern des Bootes und da es vermutlich nicht zwei zertrümmerte Boote hier gab, war sie einmal um die Insel herum. Diese Insel war damit ziemlich klein! Und am Strand war keine Menschenseele zu sehen gewesen! Nicht mal eine Spur! Aber vielleicht hatte die der Sturm verwischt. Jasmin wendete sich zum Land zu. Hier unten waren die Gewächse gerade mal Hüfthoch, eine kleine Erhebung in der Mitte der Insel war zu sehen, auf der auch ein paar Bäume standen, wenn man da von Bäumen sprechen wollte. Vermutlich war keiner davon höher als zwei Meter.

Sie verließ den weichen Sand und betrat felsigen Untergrund, der auch zwischendurch mit Erde bedeckt und von Pflanzen bewachsen war, aber vermutlich war unter der Erde hier überall nur Stein, denn die Wurzeln waren direkt an der Erdoberfläche und sie konnte diese unter ihren Füßen spüren. Vorsichtig setzte sie ihre Füße auf, damit sie nicht abrutschte oder sich an den scharfkantigen Steinen schnitt.

Vielleicht konnte sie von der Höhe aus etwas sehen. Obwohl „Höhe“ hier schon zu hoch gegriffen war. Der Rodelhügel in ihrer Stadt zu Hause hatte sicher die doppelte Höhe! Trotzdem war es ein beschwerlicher Aufstieg, weil der Untergrund stellenweise viel zu scharfkantig war. Mehr als einmal durchzuckte sie ein Schmerz beim Auftreten, aber bisher hatte sie sich noch nicht geschnitten. Dann war der Gipfel endlich erreicht.

Oben standen ein paar Bäume und es bot sich ihr ein Rundumblick auf die ganze Insel. Die war wirklich sehr klein und erst weit am Horizont war ein dunkler Streifen zu sehen. Vermutlich das Festland. Wie weit mochte es weg sein? Zu weit! Mit Erschrecken sah Jasmin nun auch, dass hier keine Hütte war. Also war diese Insel auch noch unbewohnt!

Neben sich sah die Frau eine Orange an einem Baum hängen. Sie pflückte die Frucht, aber da sie kein Messer hatte, biss sie in die Schale und zog diese dann mit den Zähnen von der leckeren Frucht. Der Saft lief ihr über das Kinn, als sie endlich hineinbeißen konnte. Das war das erste seit der Taverne bei Sofia, was sie wieder essen konnte. Es hingen noch ein paar der Früchte an den Bäumen für später. Unweit von dem Baum sah sie eine Wasserfläche im Sonnenlicht aufblitzen.

Nach zwanzig Schritten war sie dort und kniete sich an das Wasserloch. Es mochte fünf Meter im Durchmesser sein. Mit beiden Händen schöpfte sie das Wasser und trank gierig. Dann stellte sie fest, dass sie immer noch das Salzwasser auf den Lippen hatte.

Noch einmal tauchte sie ihre Hände hinein und wusch sich das Gesicht, dann begann sie ihre Haare zu waschen, als der Mann sie von hinten am Kragen ihres T-Shirts packten und von dort wegriss. Ein klatschender Schlag traf ihre Wange und sie blickte ihn mit aufgerissenen Augen an. Was war los? ..."

Weiter lesen in meinem Buch "Sieben Nächte im Paradies" mit ISBN 978-3-7347-6647-3, als Buch für 8,49 Euro und als E-Book für nur 2,49 Euro.

Alle Informationen immer unter http://romantik.goeritz-netz.de/13.html
 
 

Donnerstag, 5. März 2020

"Aurelia - Geliebter Engel"

"... Wieder war es Freitag geworden. In der vergangenen Woche war Aurelia jede Nacht unterwegs gewesen. Von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang trieb sie sich in Clubs, Bars und Diskotheken herum. Sie zog dabei auch als Abschluss mit Lilith und jeweils einem Mann in das kleine Hotel. Irgendwie war sie auf dem Weg, ein Wesen der Nacht zu werden. Es gefiel ihr sehr gut und gerade das erschreckte sie nun.

War sie nicht hier, um eine Aufgabe zu erfüllen? Der Bogen und die Pfeile lagen unbeachtet in der Wohnung von Daria. Jeden Morgen schlich sich Aurelia in diese Wohnung, wenn Daria sie gerade verließ. Da die Frau ja sowieso nicht da war, ließ sich der Engel dann einfach in das weiche Bett fallen, wo er den Tag verschlief, doch damit sollte nun Schluss sein! Hier ging es ja nicht um ihr eigenes Vergnügen, auch wenn es sehr schön war, was sie bisher jede Nacht erlebt hatte.

Nun hatte sie sich also entschlossen, ihren Auftrag wieder zu übernehmen und daher schlich sie völlig übermüdet hinter Daria her. Zum Glück konnte sie niemand sehen. Im Bad hatte sie kurz einen Blick in den Spiegel geworfen und war fast erschrocken. Die nächtlichen Ausschweifungen hatten tiefe Augenringe und zerzauste Haare als Spuren hinterlassen, denn auch die schönsten Dinge konnten anstrengend sein.

Aber wie hielt das Daria nur aus, so völlig ohne jede Aufregung zu leben? Selbst das Fotoshooting war von ihr ganz normal absolviert worden, wie Lilith danach bewundernd erzählt hatte. Die Kleine war so brav und stellte damit eigentlich die Frage, wer von beiden der Engel war. Sie schlief jede Nacht in ihrem Bett, war pünktlich, ordentlich und brav. Der Engel hingegen ließ die Puppen jede Nacht tanzen und vergnügte sich mit den Männern, dass es nur so krachte.

Es schien so, als wolle sie die versäumten zweitausend Jahre irgendwie in einer Woche nachholen. Ihr feuriges Herz war erwacht und forderte seinen Tribut von Aurelia. Wie sollte das nur weiter gehen? Sie wollte erleben, was die Liebe war. Zumindest hatte sie nun die körperliche Liebe kennengelernt. Aber Lilith hatte ihr auch gesagt, dass ihr Herz nun nicht mehr gestoppt werden konnte. Sie würde sterben, wenn sie es dennoch versuchen würde! War damit ihre Rückkehr in den Himmel auch schon ausgeschlossen? War sie nun sozusagen ein gefallener Engel? Nicht mehr weit entfernt von den Dämonen, wie Lilith und Petra es waren. Aurelia dachte an ihre Schwester, zu der sie keinen Kontakt hatte. Daria schien sie schon besser zu kennen.

Schritt für Schritt schlurfte Aurelia hinter Daria her. Warum eigentlich ihr? Sollte sie nicht eigentlich diesen Mann treffen? In den Clubs war er jedenfalls nicht gewesen, sie hatte ihn, trotz Suche, nicht gefunden. Dabei kannte sie seine Akte doch auswendig und hätte bei ihren Eskapaden zwangsläufig auf ihn treffen müssen. Im Laden angekommen setzte sie sich auf das Sofa in der Mitte und hatte damit Daria den Rest des Tages im Blick.

So beobachtete sie jede Bewegung der jungen Frau. Wie sie den Kopf hielt, das Haar mit einer flüchtigen Bewegung aus der Stirn strich. Wie sie zu den Kabinen lief. Sie war hübsch und grazil und Petra hatte mit ihr das perfekte Model gefunden. Und sie war auf dem Boden geblieben. Jede andere wäre nach dem Erfolg sicher abgehoben und würde schon unter der Decke schweben. Daria nicht.

Sie machte sich für die Kundinnen krumm und dabei hing ihr Poster überlebensgroß an der Wand des Ladens. Wenn eine der Frauen sie daraufhin ansprach, dann reagierte sie schüchtern und verlegen. Sie war ein liebenswertes Geschöpf und eigentlich für solch einen Strolch wie Peter viel zu schade. Aber der Auftrag musste ausgeführt werden. Was würde dann werden? Noch nie hatte Aurelia sich Gedanken um die Zukunft gemacht.

Bisher war es auch nicht nötig gewesen. Doch jetzt schon! Ihr Magen begann zu knurren und sie bediente sich von dem Teller mit den Keksen. Auch Kaffee gab es hier und sicher würde sich Daria wundern, warum ihre Tasse heute so schnell leer wurde. Aurelia sog den Duft des heißen Getränkes und den Geruch der jungen Frau gleichzeitig ein.

Plötzlich saß Lilith neben ihr „Ach, hier steckst du!“, sagte sie und griff sich die braune Tasse mit dem kleinen Marienkäfer, aus der sie nun zu dritt tranken. „Ich habe doch noch meinen Auftrag!“, erklärte Aurelia und zeigte auf Daria. „Dann kommst du heute Abend also nicht mit?“, fragte die Dämonin. Der Engel schüttelte den Kopf und Lilith sagte „Fein! Dann frage ich Petra!“, dann verschwand sie einfach von dem Sofa und Aurelia konzentrierte sich wieder auf ihre Beobachtungen. ..."

Weiter lesen in meinem Buch "Aurelia - Geliebter Engel" mit ISBN 978-3-7494-5128-9, als Buch für 8,49 Euro und auch als E-Book für nur 2,49 Euro.

Alle Informationen immer unter http://romantik.goeritz-netz.de/12.html
 
 

Freitag, 16. August 2019

Eine Engel und eine Dämonin suchen die Liebe …

„… Wieder war es Freitag geworden. In der vergangenen Woche war Aurelia jede Nacht unterwegs gewesen. Von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang trieb sie sich in Clubs, Bars und Diskotheken herum. Sie zog dabei auch als Abschluss mit Lilith und jeweils einem Mann in das kleine Hotel. Irgendwie war sie auf dem Weg, ein Wesen der Nacht zu werden. Es gefiel ihr sehr gut und gerade das erschreckte sie nun.
 
War sie nicht hier, um eine Aufgabe zu erfüllen? Der Bogen und die Pfeile lagen unbeachtet in der Wohnung von Daria. Jeden Morgen schlich sich Aurelia in diese Wohnung, wenn Daria sie gerade verließ. Da die Frau ja sowieso nicht da war, ließ sich der Engel dann einfach in das weiche Bett fallen, wo er den Tag verschlief, doch damit sollte nun Schluss sein! Hier ging es ja nicht um ihr eigenes Vergnügen, auch wenn es sehr schön war, was sie bisher jede Nacht erlebt hatte.
Nun hatte sie sich also entschlossen, ihren Auftrag wieder zu übernehmen und daher schlich sie völlig übermüdet hinter Daria her. Zum Glück konnte sie niemand sehen. Im Bad hatte sie kurz einen Blick in den Spiegel geworfen und war fast erschrocken. Die nächtlichen Ausschweifungen hatten tiefe Augenringe und zerzauste Haare als Spuren hinterlassen, denn auch die schönsten Dinge konnten anstrengend sein.
 
Aber wie hielt das Daria nur aus, so völlig ohne jede Aufregung zu leben? Selbst das Fotoshooting war von ihr ganz normal absolviert worden, wie Lilith danach bewundernd erzählt hatte. Die Kleine war so brav und stellte damit eigentlich die Frage, wer von beiden der Engel war. Sie schlief jede Nacht in ihrem Bett, war pünktlich, ordentlich und brav. Der Engel hingegen ließ die Puppen jede Nacht tanzen und vergnügte sich mit den Männern, dass es nur so krachte.
 
Es schien so, als wolle sie die versäumten zweitausend Jahre irgendwie in einer Woche nachholen. Ihr feuriges Herz war erwacht und forderte seinen Tribut von Aurelia. Wie sollte das nur weiter gehen? Sie wollte erleben, was die Liebe war. Zumindest hatte sie nun die körperliche Liebe kennengelernt. Aber Lilith hatte ihr auch gesagt, dass ihr Herz nun nicht mehr gestoppt werden konnte. Sie würde sterben, wenn sie es dennoch versuchen würde! War damit ihre Rückkehr in den Himmel auch schon ausgeschlossen? War sie nun sozusagen ein gefallener Engel? Nicht mehr weit entfernt von den Dämonen, wie Lilith und Petra es waren. Aurelia dachte an ihre Schwester, zu der sie keinen Kontakt hatte. Daria schien sie schon besser zu kennen.
 
Schritt für Schritt schlurfte Aurelia hinter Daria her. Warum eigentlich ihr? Sollte sie nicht eigentlich diesen Mann treffen? In den Clubs war er jedenfalls nicht gewesen, sie hatte ihn, trotz Suche, nicht gefunden. Dabei kannte sie seine Akte doch auswendig und hätte bei ihren Eskapaden zwangsläufig auf ihn treffen müssen. Im Laden angekommen setzte sie sich auf das Sofa in der Mitte und hatte damit Daria den Rest des Tages im Blick.
 
So beobachtete sie jede Bewegung der jungen Frau. Wie sie den Kopf hielt, das Haar mit einer flüchtigen Bewegung aus der Stirn strich. Wie sie zu den Kabinen lief. Sie war hübsch und grazil und Petra hatte mit ihr das perfekte Model gefunden. Und sie war auf dem Boden geblieben. Jede andere wäre nach dem Erfolg sicher abgehoben und würde schon unter der Decke schweben. Daria nicht.
Sie machte sich für die Kundinnen krumm und dabei hing ihr Poster überlebensgroß an der Wand des Ladens. Wenn eine der Frauen sie daraufhin ansprach, dann reagierte sie schüchtern und verlegen. Sie war ein liebenswertes Geschöpf und eigentlich für solch einen Strolch wie Peter viel zu schade. Aber der Auftrag musste ausgeführt werden. Was würde dann werden? Noch nie hatte Aurelia sich Gedanken um die Zukunft gemacht.
 
Bisher war es auch nicht nötig gewesen. Doch jetzt schon! Ihr Magen begann zu knurren und sie bediente sich von dem Teller mit den Keksen. Auch Kaffee gab es hier und sicher würde sich Daria wundern, warum ihre Tasse heute so schnell leer wurde. Aurelia sog den Duft des heißen Getränkes und den Geruch der jungen Frau gleichzeitig ein.
 
Plötzlich saß Lilith neben ihr „Ach, hier steckst du!“, sagte sie und griff sich die braune Tasse mit dem kleinen Marienkäfer, aus der sie nun zu dritt tranken. „Ich habe doch noch meinen Auftrag!“, erklärte Aurelia und zeigte auf Daria. „Dann kommst du heute Abend also nicht mit?“, fragte die Dämonin. Der Engel schüttelte den Kopf und Lilith sagte „Fein! Dann frage ich Petra!“, dann verschwand sie einfach von dem Sofa und Aurelia konzentrierte sich wieder auf ihre Beobachtungen. …“
Weiter lesen in meinem Buch „Aurelia – Geliebter Engel“ mit ISBN 978-3-7494-5128-9, als Buch für 8,49 Euro und auch als E-Book für nur 2,49 Euro.
 
Alle Informationen immer unter http://romantik.goeritz-netz.de/12.html
 

Mittwoch, 7. August 2019

Sommer, Sonne, Griechenland …

"... Die Frau drehte sich um und ging los, um am Strand nach anderen Menschen zu suchen, die ja sicher auch auf dieser Insel lebten. Vielleicht gab es auch eine Taverne hier. Das Geld und den Ausweis hatte sie vorsorglich im Brustbeutel um den Hals gehabt. Alles andere trieb jetzt irgend-wo im Meer. Jasmin setzte ihre nackten Füße in den weichen und warmen Sand. Es lief sich gut hier. Immer wieder rief sie, aber es schien ihr niemand zu antworten. Vielleicht hatte der Sturm die Menschen in ihre Hütten getrieben. Schritt für Schritt lief sie immer weiter. Da musste doch jemand sein!

Etwa eine halbe Stunde später stand sie an den Klippen mit den Trümmern des Bootes und da es vermutlich nicht zwei zertrümmerte Boote hier gab, war sie einmal um die Insel herum. Diese Insel war damit ziemlich klein! Und am Strand war keine Menschenseele zu sehen gewesen! Nicht mal eine Spur! Aber vielleicht hatte die der Sturm verwischt. Jasmin wendete sich zum Land zu. Hier unten waren die Gewächse gerade mal Hüfthoch, eine kleine Erhebung in der Mitte der Insel war zu sehen, auf der auch ein paar Bäume standen, wenn man da von Bäumen sprechen wollte. Vermutlich war keiner davon höher als zwei Meter.

Sie verließ den weichen Sand und betrat felsigen Untergrund, der auch zwischendurch mit Erde bedeckt und von Pflanzen bewachsen war, aber vermutlich war unter der Erde hier überall nur Stein, denn die Wurzeln waren direkt an der Erdoberfläche und sie konnte diese unter ihren Füßen spüren. Vorsichtig setzte sie ihre Füße auf, damit sie nicht abrutschte oder sich an den scharfkantigen Steinen schnitt.

Vielleicht konnte sie von der Höhe aus etwas sehen. Obwohl „Höhe“ hier schon zu hoch gegriffen war. Der Rodelhügel in ihrer Stadt zu Hause hatte sicher die doppelte Höhe! Trotzdem war es ein beschwerlicher Aufstieg, weil der Untergrund stellenweise viel zu scharfkantig war. Mehr als einmal durchzuckte sie ein Schmerz beim Auftreten, aber bisher hatte sie sich noch nicht geschnitten. Dann war der Gipfel endlich erreicht.

Oben standen ein paar Bäume und es bot sich ihr ein Rundumblick auf die ganze Insel. Die war wirklich sehr klein und erst weit am Horizont war ein dunkler Streifen zu sehen. Vermutlich das Festland. Wie weit mochte es weg sein? Zu weit! Mit Erschrecken sah Jasmin nun auch, dass hier keine Hütte war. Also war diese Insel auch noch unbewohnt!

Neben sich sah die Frau eine Orange an einem Baum hängen. Sie pflückte die Frucht, aber da sie kein Messer hatte, biss sie in die Schale und zog diese dann mit den Zähnen von der leckeren Frucht. Der Saft lief ihr über das Kinn, als sie endlich hineinbeißen konnte. Das war das erste seit der Taverne bei Sofia, was sie wieder essen konnte. Es hingen noch ein paar der Früchte an den Bäumen für später. Unweit von dem Baum sah sie eine Wasserfläche im Sonnenlicht aufblitzen.

Nach zwanzig Schritten war sie dort und kniete sich an das Wasserloch. Es mochte fünf Meter im Durchmesser sein. Mit beiden Händen schöpfte sie das Wasser und trank gierig. Dann stellte sie fest, dass sie immer noch das Salzwasser auf den Lippen hatte.

Noch einmal tauchte sie ihre Hände hinein und wusch sich das Gesicht, dann begann sie ihre Haare zu waschen, als der Mann sie von hinten am Kragen ihres T-Shirts packten und von dort wegriss. Ein klatschender Schlag traf ihre Wange und sie blickte ihn mit aufgerissenen Augen an. Was war los? ..."


Weiter lesen in meinem Buch "Sieben Nächte im Paradies" mit ISBN 978-3-7347-6647-3, als Buch für 8,49 Euro und als E-Book für nur 2,49 Euro.

Alle Informationen immer unter http://romantik.goeritz-netz.de/13.html