Übersetzen

Posts mit dem Label Leere werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Leere werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 20. April 2013

Die Essenz und die Form

Die Essenz und die Form




Taisen Deshimaru hat einmal gesagt „Es gibt keine wirkliche Trennung zwischen dem Leben und dem Tod. Nur die Form ändert sich, die Essenz selbst bleibt immer unverändert.“ 

Freitag, 12. April 2013

Das geistreinigende Atmen

Das geistreinigende Atmen

 Das korrekte Atmen ist eine sehr mächtige Methode, um die Energie zu verstärken. Dabei ist es völlig gleich, ob man es während der Behandlung, der Meditation, einer Einweihung oder im täglichen Leben einsetzt. Sofort strömt die Energie stärker und harmonischer, und der Geist beruhigt sich durch die Konzentration auf das Wesentliche. Wir sind es leider viel zu sehr gewohnt, nur flach und kaum sichtbar im Brustbereich zu atmen, so dass es am Anfang eine sehr bewusste Achtsamkeit erfordert die Atmung korrekt auszuführen – aber die spontan spürbare Wirkung ist umso angenehmer.

Die Gassho – Meditation

Die Gassho – Meditation

Setze Dich in einer bequemen Haltung mit geradem Rücken so hin dass du nicht verspannst, der Kopf in einer Linie zum Rückgrat. Schließe die Augen, lege die Handflächen mit ausgestreckten Fingern aneinander und halte sie so, dass sich Deine Handballen in Höhe Deines Herz-Chakras befinden.

Montag, 8. April 2013

Dein Wille

Dein Wille

Wenn du das Zen in der richtigen Weise Leben willst so musst du den Willen vollkommen ablegen. Der Wille wird dir immer nur Kummer bescheren. Alle Dinge die du willst sind nur in deinem Kopf und kommen von deinem Ego. Dinge die du brauchst sind wichtig doch Dinge die du nur willst kannst du entbehren. Bei deiner Entscheidung ob du etwas brauchst oder willst musst du dich auf dein Gefühl verlassen können. Das Gefühl was aus deinem Bauch kommt ist die Unterscheidung die aus der Leere kommt. Überlege einfach wie viele Dinge du in deinem Leben bereits angeschafft hast ohne sie wirklich zu brauchen. Alle diese Sachen stehen oder liegen nun bei dir herum und werden nicht mehr gebraucht oder benutzt. Überlege einfach mal ob du einen Teil dieser Dinge an andere Menschen abgeben kannst. Vielleicht kannst du ihnen damit eine Freude machen und so ein Stückchen mehr Glück und weniger Leid auf die Welt bringen.

Mittwoch, 20. März 2013

Zen Meditation oder ZaZen

Zen Meditation oder ZaZen

Die Zen Meditation oder auch ZaZen bedeutet in einer aufrechten Haltung in tiefer Konzentration einfach zu sitzen. Das heißt, Körper und Geist sind intensiv gesammelt, konzentriert und versenkt in die ZaZen-Haltung. Körper und Geist sind dabei vollkommen wach und eins in der kraftvollen Stille der gegenwärtigen Zeit. Unser Dasein wird so im Urgrund des Lebens verankert. Die Begrenzung durch ein Ego fällt ab. Das Leben offenbart sich in seiner unmittelbaren Essenz.

Montag, 18. März 2013

Die Essenz von Leben und Tod

Die Essenz von Leben und Tod

Taisen Deshimaru hat einmal gesagt „Es gibt keine wirkliche Trennung zwischen dem Leben und dem Tod. Nur die Form ändert sich, die Essenz selbst bleibt immer unverändert.“ 

Donnerstag, 14. März 2013

Suche ohne zu Suchen

Suche ohne zu Suchen

Wenn du versuchst Buddhas Weg zu verstehen so bist du schon auf dem Irrweg. Erst wenn du aufhörst ihn zu suchen wirst du ankommen. Doch musst du daran denken das du Suchst ohne zu suchen. Das du tust ohne zu tun. Darin besteht die Weisheit Buddhas. Er hat gefunden ohne zu suchen. Er hat die große Leere hinter allen Dingen erkannt. Hängst du noch an Begrifflichkeiten oder Unterscheidungen? Mache dich frei von allen Weltlichen Dingen und gehe den Weg Buddhas ohne zu gehen. Leere deinen Geist und die Leere wird zu dir kommen, du musst sie nicht suchen. Buddha findet dich wenn du aufhörst ihm nachzujagen. Im ZaZen gehst du ohne zu gehen, du suchst ohne zu suchen und du tust ohne zu tun. Das ist die Tiefe Erkenntnis von Buddhas Weg.

Donnerstag, 28. Februar 2013

Zen Meditation oder ZaZen

Zen Meditation oder ZaZen

Die Zen Meditation oder auch ZaZen bedeutet in einer aufrechten Haltung in tiefer Konzentration einfach zu sitzen. Das heißt, Körper und Geist sind intensiv gesammelt, konzentriert und versenkt in die ZaZen-Haltung. 

Körper und Geist sind dabei vollkommen wach und eins in der kraftvollen Stille der gegenwärtigen Zeit. Unser Dasein wird so im Urgrund des Lebens verankert. Die Begrenzung durch ein Ego fällt ab. Das Leben offenbart sich in seiner unmittelbaren Essenz.

Die Gassho – Meditation

Die Gassho – Meditation

Setze Dich in einer bequemen Haltung mit geradem Rücken so hin dass du nicht verspannst, der Kopf in einer Linie zum Rückgrat. Schließe die Augen, lege die Handflächen mit ausgestreckten Fingern aneinander und halte sie so, dass sich Deine Handballen in Höhe Deines Herz-Chakras befinden.

Konzentriere dich auf deine Atmung und richte dann deine gesamte Aufmerksamkeit auf den Punkt, an dem sich die Spitzen deiner Mittelfinger treffen.

Donnerstag, 21. Februar 2013

Das geistreinigende Atmen

Das geistreinigende Atmen

Das korrekte Atmen ist eine sehr mächtige Methode, um die Energie zu verstärken. Dabei ist es völlig gleich, ob man es während der Behandlung, der Meditation, einer Einweihung oder im täglichen Leben einsetzt. Sofort strömt die Energie stärker und harmonischer, und der Geist beruhigt sich durch die Konzentration auf das Wesentliche. 

Wir sind es leider viel zu sehr gewohnt, nur flach und kaum sichtbar im Brustbereich zu atmen, so dass es am Anfang eine sehr bewusste Achtsamkeit erfordert die Atmung korrekt auszuführen – aber die spontan spürbare Wirkung ist umso angenehmer. Am angenehmsten ist die Übung, wenn der Mund leicht geöffnet bleibt, und nur die Zunge die Regulation des Luftweges übernimmt.Beim durch-die-Nase-atmen legt man sie an die Gaumendecke, wodurch sich auch der energetische Kreislauf schließt. Beim Ausatmen fällt die Zunge in ihre normale Position zurück. 

Erleuchtung und Erkenntnis

Erleuchtung und Erkenntnis

Dogen Zenji der große Zen Meister und Begründer des Zen in Japan hat einmal gesagt “Das Selbst wahrlich zu verstehen, bedeutet, sich selbst zu vergessen; sich selbst zu vergessen bedeutet: Erleuchtung.” 

Das spiegelt das wieder was beim Zazen. passieren soll. Man soll sich selbst vergessen und seinen Verstand vollkommen leeren. Nur so kann die Erleuchtung erfolgen. Nur wenn wir erkennen dass wir selbst die Leere sind haben wir das Ziel erreicht, und im Zen ist das Ziel ständig anwesend. Buddha ist ständig in uns und wir sind nur einen Wimpernschlag von der Erleuchtung entfernt. 

Die Erkenntnis der Leere und die Erleuchtung fallen auf denselben Moment. Erst wenn wir begriffen haben was in der Herz Sutra mit „Leere ist Form und Form ist Leere“ gemeint ist haben wir das Ziel erreicht.
Diese Erkenntnis kann durch viele Dinge ausgelöst werden zum Beispiel durch Zazen, durch Koans, durch Achtsames Arbeiten (Samu), durch das Rezitieren der Sutras oder Gespräche mit den Meistern und all diese Dinge sind die Basis des Zen.

Leere deine Gedanken (Mushin)

Leere deine Gedanken (Mushin)

Das japanische Wort Mushin bedeutet mit leeren Gedanken oder ohne Gedanken. Es wird häufig im japanischen Kampf benutzt. Durch langes üben wird ein Bewegungsablauf soweit einstudiert bis er ohne eigene Gedanken ausgeführt werden kann. Damit führt der Samurai nicht mehr das Schwert sondern das Schwert funktioniert ohne seine Gedanken. Das Unterbewusstsein steuert alles. 

Durch das Unterbewusstsein kann ein Kämpfer etwa zehnmal schneller reagieren als wenn er über seine Handlung nachdenken müsste. Wenn er erst sein Gehirn und sein Ego einschaltet geht viel Zuviel Zeit verloren. Durch das leeren der Gedanken behält er auch den Überblick für seine Reaktionen auf andere Dinge. Er ist frei für das Beobachten der Umgebung da sein Unterbewusstsein seinen Gegner bekämpft. Am Ende des Kampfes hat er keinerlei Erinnerung wie der Kampf verlief, er hat ihn mit leeren Gedanken geführt und gewonnen. Das ist für ihn alles was zählt. Wenn man ihn später fragt wir er sagen „Es hat gesiegt!“ 

Viele japanische Kämpfer folgen in ihren Kampfkünsten dem Weg des Zens. Durch diesen Weg sind sie in der Lage ihren Geist soweit zu leeren das sie den Mushin Zustand erreichen können. Durch Übung und ZaZen erreichen sie höchste Meisterschaft in allen ihren Tätigkeiten. Durch das Schulen ihrer Aufmerksamkeit entgeht ihnen nicht die geringste Bewegung. Diese Aufmerksamkeit erreicht er ebenfalls im ZaZen. 

Heute werden in vielen Kampfkünsten nur noch die Techniken geübt aber der geistige Weg wird dabei vernachlässigt. Das DO in den Japanischen Kampfkünsten (Karate-Do, Judo, Kendo, Aikido, …) beschreibt aber einen Weg den es zu gehen gilt. Dieser Weg führt über die Technik zum Zen und danach weiter zur Meisterschaft. 

So wie Miyamoto Musashi, der berühmte Schwertkämpfer und Autor des Buches „Das Buch der fünf Ringe“, es vorgemacht hat. In seinen jungen Jahren hat er seinen Schwertkampf bis zur Perfektion trainiert und im Alter hat er sich dem Studium des Zens in einem Kloster gewidmet. Folgen wir seinem Beispiel und machen unsere Tätigkeiten in allem so gewissenhaft wie er. Egal ob wir ein Schwertkämpfer oder Büroangestellter sind.